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25.02.2010

Erika Drecoll: Altersarmut verhindern

Anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung erklärt die Bundesvorsitzende der AG SPD 60 plus Erika Drecoll:
Auf zu viele künftige Rentner wartet ein Leben in Armut. Besonders in den neuen Ländern droht mittelfristig eine starke Zunahme der Verarmung im Alter, wobei auch viele Rentner in Westdeutschland im Alter mit einer geringen Rente auskommen werden müssen.
Wir müssen diesen Entwicklungen gegensteuern. Gute Arbeit und Mindestlöhne sind die wichtigsten Instrumente zur Vermeidung späterer Altersarmut. Deshalb fordern die SPD-Seniorinnen und Senioren die Einführung von Mindestlöhnen.
Dafür ist es notwendig, dass die schwarz-gelbe Regierungskoalition sich endlich bewegt und ihre Blockadepolitik beendet. Rentensteigerungen sind unmittelbar mit der Entwicklung des Lohnniveaus verbunden - steigende Löhne bedeuten steigende Renten.
Eine angemessene Alterssicherung ist angesichts unsteter Erwerbsverläufe und niedriger Löhne nicht mehr selbstverständlich. Notwendig ist auch, die Höhe der Grundsicherung einer Überprüfung zu unterziehen. Die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus wird auch aus Solidarität mit den Perspektiven der jüngeren Generation konstruktiv alle Initiativen begleiten, die vor Altersarmut schützen.

Kontakt

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus
Susanne Dengler
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstr. 141
10963 Berlin

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