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07.07.2010

Sparen nur auf Kosten der Armen und Schwachen ist unsozial

Zu der geplanten Erhöhung des Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung erklärt die Bundesvorsitzende AG SPD 60 plus, Erika Drecoll:

Mehr Netto vom Brutto, so lautete das schwarz-gelbe Versprechen. Stattdessen werden Rentner und Geringverdiener immer mehr belastet – durch einen höheren Kassenbeitrag, durch noch höhere Zusatzbeiträge, Nullrunden für Rentner, Wegfall der Rentenbeitragszahlung für Hartz IV-Empfänger. Das ist nicht nur ungerecht, sondern mindert die Kaufkraft und schwächt die Wirtschaft.

Zu einem ausgewogenen Sparpaket gehört, dass alle gesellschaftlichen Gruppen in die Maßnahmen einbezogen werden. Die Lasten müssen auf breitere Schultern gelegt werden. Auch die Pharmaindustrie muss einen großen Beitrag leisten.

Sparen nur auf Kosten der Armen und Schwachen ist unsozial.


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Susanne Dengler
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstr. 141
10963 Berlin

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